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Collegium Novum Zürich - (Re)incarnation (Yerlik). Für grosses Ensemble (2020) - neo
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(Re)incarnation (Yerlik). Für grosses Ensemble (2020)

5 plays
Composer
Sanzhar Baiterekov
Interpreter
Yalda Zamani
Composition, Orchestra
54 tracks


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Added on 21 September 2022

Year of creation
2022
Label
Eigenproduktion SRG

Credits and thanks

Collegium Novum Zürich
Yalda Zamani, Leitung

Konzertaufnahme: 8. April 2022, Kirche St. Peter, Zürich (Uraufführung)
Musikregie/Tonmeister: Moritz Wetter (SRF)

Kompositionsauftrag des CNZ, ermöglicht durch die Ernst von Siemens Musikstiftung,

"Wenn ein Baum in einem Wald fällt und niemand in der Nähe ist, um ihn zu hören, macht er dann ein Geräusch?" Die Fragestellung ob es einen Baum und das Geräusch, das er macht, auch ausserhalb unserer Wahrnehmung gibt, ist zentral für den Tengrismus. Dies ist die vorislamische und vorbuddhistische Religion der alten türkischen Volker, die auf dem Glauben an den himmlischen Geist, den ewigen Himmel (Tengri), beruht. Er kennt keine heiligen Bücher und sein Wissen wurde ausschliesslich mündlich weitergegeben. Die Hauptgötter dieser Religion sind Tengri (der Himmelsgott), Umai (die Fruchtbarkeitsgöttin) und Yerlik (Gott der Unterwelt). Seit 2012 schreibe ich an einen Zyklus von Stücken für verschiedene Instrumentalgruppen:
(Re)incarnation [Tengri] (2012) für Flöte, Akkordeon und Cello
(Re)incarnation [Umai] (2015-2016) für 6 Instrumente
(Re)incarnation of [Yerlik] für grosses Ensemble (2020)
Die Grundlage aller Stücke ist eine numerische Progression, die sich ständig in einen neuen Klangkörper verwandelt und die sich stets eine neue Architektur der
Zusammenarbeit mit der Aussenwelt aufbaut. [Yerlik] beginnt mit den vier Hauptgesten, die sich über den gesamten Raum des Stücks erstrecken, sich unabhängig
voneinander entwickeln und melodische Linien bilden, wie ein fallender Baum, der seinen Zustand von der Vertikalen in die Horizontale wechselt. (SB)

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